Oh ja, auch bei uns hat die stille Jahreszeit begonnen. Man sitzt nachmittags um den wunderschön erleuchteten Adventskranz, trinkt einen wärmenden Tee, isst selbstgebackene Kekse und unterhält sich über den Tag im Kindergarten.
Soweit die Theorie. Die Praxis sieht anders aus. Kaum sind die Jungs vom Kindergarten zu Hause wieder angekommen, wird gleich als erstes zum „Avenzkalända“ gestromert und am besten hinter alle Türchen geblickt, da man ja vergessen hatte, ihn schon nach dem Aufstehen geplündert zu haben.
Ist der Nachwuchs dann erst einmal mit einer Mandarine und Getränk „Ich will nen Tee“ (Zwillingssohn 1) – „Ich auch“ (Zwillingssohn 2) beschäftigt, wird die Errungenschaft aus dem Adventskalender auf dem Esstisch ausprobiert. Und wenn man dann aufpasst, klappt es auch, dass die Jungs nicht versuchen herauszufinden, was passiert, wenn man die Fingerchen in die neuen Anspitzer steckt, sondern nur ihre neu erworbenen Kinderlieder zum Besten geben. „Tralalala“ aus Kinderkehlen kann einem schon den Tag versüßen, wenn im Büro die Computertechnik normales Arbeiten (gibt es das) unmöglich gemacht hat.
Ich bin ja froh, dass andernorts die stille Jahreszeit auch ähnlich eingeläutet wurde.
Abends geht es dann meist eher widerwillig ins Bett – „Ich bin noch nicht müüüüüde“ wird unter großem Gegähne verkündet. Kaum ist die Gute-Nacht-Geschichte vorbei (derzeitiger Favorit: Henriette Bimmelbahn oder Der blaue Autobus) wird dann noch lauthals eine Stille Nacht verkündet. Vielleicht sollten wir den Nachbarn Ohropax zu Weihnachten schenken.
Und bei euch?
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😀
und bei euch so?? 😉
😉 Das willst du gar nicht wissen… 😀
doch 😉
[…] bei unseren Jungs der Vorweihnachtsstress ausgebrochen ist. Gleich nach dem Kindergarten und dem Plündern des Adventskalenders, wird am Wunschzettel […]
[…] anzuheben und zu schauen, was sich darunter verbirgt. Und so können wir uns schön auf die “Stille Nacht” […]