Von amazon trudelte kürzlich der Kindle Paperwhite ein. Ja, es gibt ihn schon seit Oktober letzten Jahres in Deutschland zu kaufen, dann wurden die Lagerbestände kurz vor Weihnachten knapp und nun ist er wieder wie gewohnt lieferbar und sogar bis heute mit einem Rabatt. Und mein Kindle mit Tastatur und Hülle samt Leselampe wird nun weichen.

Im letzten Urlaub in Südfrankreich hatte ich meinen bisherigen E-Reader lieben gelernt. Denn im Kofferraum war nicht mehr so viel Platz für unsere Bücher, schließlich mussten Schwimmhilfen und Spielzeug mit 😉 wir wussten ja nicht, auf welches Wetter wir uns einlassen konnten. Im Endeffekt war der Strand der größte und schönste Spielplatz.

Beleuchtung & Wischen

Die Beleuchtung beim Kindle Paperwhite gefällt mir ausgesprochen gut. Sie lässt sich stufenlos verstellen und so problemlos auf jede Umgebungsbeleuchtung anpassen. Es ist jetzt gleichmäßig ausgeleuchtet, höchstens am unteren Rand sind dunkle Flecken erkennbar aber nicht störend, da dort kein Text zu finden ist. Die Verarbeitung geht in Ordnung und das Gerät liegt gut in der Hand.

Bei dem Kindle Paperwhite handelt es sich um ein Gerät mit Touchscreen – nach meinem vorherigen Gerät musste ich mich ein wenig umstellen, aber die Bedienung geht gut von der Hand und der Seitenwechsel ist flüssig. Man darf nicht vergessen, dass es sich um einen E-Reader handelt und nicht um ein Tablet.

Verbindung über WLAN

Wo mein alter Kindle noch per 3G sich nahezu überall eine Verbindung suchte und das Herunterladen von neuen Inhalten möglich machte, hat der Kindle eingebautes WLAN. Ist WLAN vorhanden, ist das Herunterladen einfach und geht schnell. Alle bisherigen Inhalte sind in der Cloud gespeichert und können dann auf das Gerät problemlos synchronisiert werden. So kann das Anschließen an einen Rechner mit Internetzugang umgangen werden.

Alles in allem finde ich das leichtere Gerät für ein entspannteres Lesen angenehmer. Damit ich vorher ungestört im Bett lesen konnte, brauchte ich eine zusätzliche Beleuchtung am Reader und hatte mir eine Schutzhülle mit herausziehbarer Lampe besorgt. Sie funktionierte gut, leuchtete aber natürlich nicht gleichmäßig aus. Liegt in der Natur der Sache.

Angeben kann man mit dem Kindle nicht. Zu Hause jedenfalls nicht. Da macht sich ein Bücherschrank mit Büchern besser. „Wow, die hast du/ihr alle gelesen?“. Beim E-Reader kann man technikaffine Leute hinter dem Sofa hervorlocken.

Bisher habe ich den Wechsel nicht bereut. Wer meinen gebrauchten Reader haben möchte, kann ihn bei ebay ersteigern. Wer lieber auch einen neuen Kindle Paperwhite haben möchte, sollte bei amazon vorbeischauen.

3 Kommentare

  1. Noch bin ich nicht ganz überzeugt; ich werde wohl bis in den Sommer warten, um zu entscheiden, ob ich so ein Ding im prallen Sonnenschein lesen mag… Also, wenn es Sonnenschein gibt.

    •  Hallo Marc,

      danke für deine Rückmeldung. An den Strand hatte ic ihn auch nicht mit – alleine schon wegen dem Sand. das kratzt. Auch wenn ich eine Schutfolie drauftun würde.
      Aber das E-Ink-Display war selbs bei meinem „alten“ Reader super in hellem Sonnenschein im Garten. Aber dieses Jahr wird es wohl nichts 😉

    •  Auf meinem Kindle kann ich in der Sonne deutlich besser lesen als in einem Buch. Hinzu kommen die von Sven bereits erwähnten Vorteile (weniger Gewicht, sehr handlich, etc.) Ich würde ihn also nicht mehr hergeben! 😉

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